Als Selbständiger müssen Sie rechtzeitig reagieren
Ihre Firma ist nicht nur Ihre Einkommensquelle, sondern in den meisten Fällen auch die Altersvorsorge
Beides steht im Verlauf der Krise akut auf dem Spiel. Es ist sogar noch weitaus schlimmer: Viele Unternehmer pumpen immer mehr von Ihren Ersparnissen in die Firma, verpfänden Privateigentum und versuchen zu erhalten oder zu retten, was im jetzigen Umfang nicht mehr zu halten ist. Die Folgen sind katastrophal: Die Unternehmer arbeiten mehr und härter denn je und verlieren am Schluss doch alles. Die letzte Weltwirtschaftskrise hat ca. 40% aller Firmen dahingerafft und eine millionenfache Armut bei Unternehmerfamilien hervorgebracht. Davor sollten Sie sich unbedingt schützen und jetzt agieren!
Die meisten Unternehmer müssen jetzt schon Umsatz- und Auftragseinbrüche hinnehmen. Leider steht die wirklich harte Zeit bei weitem noch vor uns und daher rate ich Ihnen, die Situation und den weiteren Ausblick genau zu analysieren und der Wahrheit konsequent ins Auge zu sehen. Das wirtschaftliche Umfeld wird sich in den nächsten Wochen weiter deutlich verschlechtern. Lassen Sie sich bei dieser wichtigen Sache keinen Sand in die Augen streuen. Planen und hoffen Sie nicht auf einen Aufschwung, der Ihnen unangenehme Entscheidungen erspart. Jeder der jetzt nicht agiert wird alles verlieren!
Sie müssen Ihre Firma wetterfest machen und die Kosten dem reduzierten Auftrags- und Umsatzumfang anpassen. Hierzu müssen Sie sich neu ausrichten und auch Personal abbauen. Zögern Sie hier nicht. Denn wenn Sie weiter Ihr Privatgeld investieren und die weiteren Einbrüche doch nicht überleben, ist alles weg: Die Firma, Ihr Vermögen, Ihre Existenz sowie die Ersparnisse und Ihre Altersvorsorge.
Überlegen und agieren Sie jetzt. Prüfen Sie, wie krisensicher Ihr Unternehmen, Ihr Markt, Ihre Kunden, Ihre Lieferanten etc. sind. Sind Ihre Produkte und Dienste auch in der Krise gefragt? Kaufen die Leute bei Ihnen auch bei stark einbrechender Kaufkraft? Bitte machen Sie eine gründliche und sehr genaue Analyse und übersehen Sie nichts. Und machen Sie dies sofort. Jetzt haben Sie noch einen Handlungsspielraum, in wenigen Wochen fehlen Ihnen möglicherweise die Aufträge, das Geld und die Gläubiger sitzen Ihnen im Nacken.
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und maximieren Sie Ihren Verdienst
Sie können vieles im Hinblick auf die Krise tun, das Beste wird jedoch sein, stark und weitestgehend unabhängig zu sein. Legen Sie daher Ihr Hauptaugenmerk auf sichere Geschäfte und auf Ihre besten Einkommensmöglichkeiten. Womit verdienen Sie mit dem geringsten Aufwand in der kürzesten Zeit das meiste Geld? Was sind Ihre Geldquellen und wie können Sie sich besser darauf konzentrieren? Ich empfehle hierzu mein Erfolgsbuch mit dem Titel „Wie man sein Einkommen mit weniger Aufwand verdoppelt“. Darin beschreibe ich, wie ein Selbstständiger, Freiberufler, Unternehmer, aber auch jeder andere Erfolgssuchende, sein Einkommen innerhalb kürzester Zeit deutlich steigern kann.
Lassen Sie sich auf keine Experimente ein und starten Sie auch keine neuen und unerprobten Geschäfte, die erst mit großer Zeitverzögerung Geld bringen. Das Motto lautet ganz klar: Was bringt jetzt am wahrscheinlichsten und am schnellsten das meiste Geld. Bedeutend sind kurze Zahlungsziele und sichere Einkünfte. Versuchen Sie Geschäfte zu tätigen, die Ihnen schnell Geld bringen und bei denen Ihre Kunden auch zuverlässig bezahlen. Festigen Sie Ihre Bindungen zu stabilen und zuverlässigen Partnern.
Überlegen Sie, ob Ihre Firma in der Krise überlebensfähig ist. Sind Ihre Produkte in der Krise weiterhin gefragt? Bekommen Sie die nötigen Rohstoffe, Materialien? Sind Ihre Abnehmer dann noch zahlungsfähig? Kommen Sie auch in schweren Zeiten mit der jetzigen Kostenstruktur über die Runden? Wird Ihre Firma von höheren Energiekosten tangiert? Wird auch dann eine gute Auslastung für alle Mitarbeiter gegeben sein? Benötigen Sie den kompletten Personalstamm?
Verstärken Sie die Werbung
Gerade in schweren Zeiten ist es wichtig, weg fallende Kunden und Umsätze durch Neugeschäft zu kompensieren. Auch wenn das Geld knapper wird, dürfen Sie gerade hier nicht sparen. Werben Sie mehr als bisher. Analysieren Sie Ihre bisherigen Werbeaktivitäten und setzen Sie auf die effektivesten. Was bringt mit dem wenigsten Aufwand das meiste. Ihre bisherige Kunden sind die beste Quelle. Wie können Sie hieraus neues Geschäft generieren?
Verbessern Sie Ihre finanzielle Situation, indem Sie ...
Reduzieren Sie Ihren Schuldenstand so weit wie möglich und erhöhen Sie die Eigenkapitalausstattung! Überprüfen Sie alle laufenden Verbindlichkeiten und vereinbaren Sie feste Darlehen mit einer Zinsfestschreibung, die Ihnen jedoch Raum für Sondertilgungen offen lässt. Sehr wichtig sind niedrige Raten, so dass Ihnen ein finanzieller Spielraum verbleibt. Rechnen Sie damit, dass Ihre Umsätze zurückgehen werden, und Sie trotz alledem Ihren Verpflichtungen nachkommen müssen.
Tätigen Sie keine Investitionen, die erst in einigen Monaten oder später Erträge bringen. Schließen Sie nur Mietverträge mit kurzen Kündigungsfristen ab. Es ist nicht auszuschließen, dass Sie in Kürze weniger Flächen benötigen oder in der Lage sind, mit Ihrem Vermieter eine bessere Miete auszuhandeln. Das Angebot an günstigen Gewerbeimmobilien wird rapide ansteigen.
Wenn Sie investieren, so seien Sie dabei sehr sparsam. Es muss nicht der Transporter mit dem Stern sein; es muss auch nicht der beste Computer sein, vieles bekommt man jetzt gebraucht sehr günstig. Halten Sie Ihr Geld zusamen.
Treffen Sie die nötigen Personalentscheidungen
Sorgen Sie auch beim Personal dafür, dass Sie flexibel bleiben. Speziell kleine Unternehmer tun sich oft schwer, Personal zu entlassen, mit dem sie täglich zu tun haben. Das kann in einer deflationären Phase fatal sein, wenn dann schnell die Kosten davon rennen und die Erlöse rückläufig sind. Zudem kann später bei Kündigungen eine höhere Abfindung anfallen.
Hinsichtlich Ihrer finanziellen Forderungen gegenüber Kunden sollten Sie darauf achten, dass die Zahlungen kurzfristig und umgehend erfolgen. Lassen Sie sich auf keine langen Zahlungsziele ein, und seien Sie bei schlechten Zahlern vorsichtig und sehr wachsam. Liefern Sie notfalls nur gegen Vorauskasse, Bürgschaft oder ähnliches. Es ist in diesem Moment der richtige Zeitpunkt, sich an den Wechsel zu erinnern, der eine ideale Möglichkeit zur einfachen Sicherung und Abtretung von Unternehmens- und Privatforderungen ist.
Reduzieren Sie die Lagerbestände
Gehen Sie daran, Ihre vorhandenen Lagerbestände abzubauen, um mit den frei werdenden Mitteln Schulden abzubauen und Bargeldvorräte aufzubauen. In einer deflationären Krise ist es leicht möglich, dass Sie zu einem Spottpreis einen Konkurrenten oder auch wertvolle Produktionsmittel und Rohstoffe sehr günstig anschaffen können, wenn Sie ausreichend flüssig sind.
Reduzieren Sie die privaten Entnahmen und seien Sie bei allen Ausgaben sehr sparsam. Jeder Euro mehr auf dem Konto erhöht Ihre Überlebenschance. Schauen Sie, dass mehr Geld tatsächlich in der Firma bleibt.
Können Sie Steuervorauszahlungen reduzieren?
Prüfen Sie Ihre Steuervorauszahlungen und überlegen Sie, ob diese in der festgesetzten Höhe tatsächlich korrekt sind. Gibt es diesbezüglich legale Möglichkeiten, diese jetzt zu senken, um Geld in der Firma zu lassen? Falls dies in Ihrem Falle möglich ist, müssen Sie mit diesem Geld allerdings sehr sorgfältig umgehen, nicht dass das Finanzamt später Ihre Firma durch Zwangsmaßnahmen in Schwierigkeiten bringt. Vom Fiskus haben Sie in Notzeiten keine Gnade zu erwarten, da der Staat und die Beamtenkaste dann um das eigene Überleben kämpfen werden. Als weitere Möglichkeit können Sie die Rechtsform ändern, so dass Sie als Geschäftsführer das Gehalt nicht mehr als Angestellter beziehen und die Einkommenssteuer deshalb erst im übernächsten Jahr bezahlen müssen.
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Spezieller Tipp für Sie: Aktivieren Sie Ihre Internetseite oder bauen Sie sich ein zusätzliches Standbein auf
Nutzen Sie Ihre unternehmerischen Fähigkeiten und die vorhandene Infrastruktur (vorhandene Internetseite) und schaffen Sie zusätzliche Einnahmequelle (n) übers Internet. Das Internet bietet enorme Möglichkeiten, wenn man weiß wie.
Sie können mit einer gezielten Verbesserung Ihrer bestehenden oder durch die Errichtung zusätzlicher Internetseiten zusätzlichen Umsatz generieren. Dafür brauchen Sie weder spezielle Vorkenntnisse noch sonderlich viel Aufwand. Das Internet revolutioniert die Wirtschaft und bietet - wie jede neue Epoche - schier unbegrenzte Möglichkeiten. Sie sollten sich davon eine Scheibe abschneiden.Wenn Sie jetzt eine Internetseite haben, die zwar schön ist und im Netz steht, aber kaum Umsatz bringt, müssen Sie unbedingt weiter lesen.
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„Sie schreiben völlig in Übereinstimmung mit dem, was auch ich immer lehre, dass eine Teilzeittätigkeit neben einem Hauptberuf von jedem durchgeführt werden kann und Unabhängigkeit schafft. Viel wichtiger ist aber, dass Sie durch den Aufbau einer Kundendatenbank eine Geldmaschine haben. 1948 zu Zeiten der Währungsreform wurden bei der Umstellung der Reichsmark auf die DM Geldguthaben im Verhältnis 100:6 konvertiert, Menschen mit Bargeld also enteignet. Krisengewinner waren diejenigen, die über Produktivkapital - also Maschinen, Fließbänder, Produktionsanlagen - verfügten. Heute ist dies Produktivkapital die eigene Adresskartei, im Internet-Zeitalter also die E-Mail-Liste. Im Schlimmsten aller Fälle hat der, der eine E-Mail-Kundenbank hat, die Möglichkeit, Geld aus dem Nichts zu schöpfen: Findet ein Währungsschnitt statt, so bieten Sie gleich am Tag darauf ein neues Produkt oder eine Dienstleistung an und profitieren dann sogar von der Krise“. |
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Dr. Pott schrieb mir hierzu folgendes: