Ursachen der Finanzkrise(3)
Das Zinseszinssystem, der todbringenden Krebs
Unser heutiges Geldwesen beinhaltet das Zinseszinssystem der Zinszahlungen auf all die aus dem Nichts erschaffenen Schuldbeträge. Es sind Zinsen an Banken zu zahlen, die den verliehenen Geldbetrag quasi ungesichert aus dem Hut gezaubert haben (Buchgeldschaffung) und somit ohne eine reale und werthaltige Gegenleistung nun den Lohn des Zinses vom Schuldner einstreichen. Hier wird also nur durch Verschuldung ein Abhängiger geschaffen, der sich künftig für den Zins abrackert. Ein perfides Ausbeutungssystem, das ohne Leistung des Verleihers den Reichtum und die Wertschöpfung der Schuldner umverteilt – von unten nach oben. Der Zinseszins lässt die Schuld zumeist auf ein Mehrfaches des Darlehensbetrages anschwellen – ein einträgliches Geschäft für die Banken, moderne Sklaverei für die Schuldner.
Das berühmte Beispiel mit dem Josephs Pfennig - aus einem Pfennig werden ...
Dieses Zinseszinssystem ist wie ein Krebsgeschwür, dass mit immer größerer Geschwindigkeit wuchert und zum sicheren Tod führt. Ich nenne als Beispiel den berühmten Josephspfennig: Hätte das Jesuskind im Jahre Null einen Pfennig mit 5% angelegt, so wäre mit dem Zinseszinseffekt ein Wert entstanden, der sich auf etwa 24 Sextilliarden Euro bewegt. Dies ergäbe bei einem Goldpreis von 20 Euro pro Gramm einen Wert, welcher 136 Milliarden Erdkugeln aus purem Gold entspricht. Ohne den Zinseszinseffekt wäre es nur knapp 1 Euro geworden. Diese einfache Rechnung zeigt, dass der Zinseszins den zyklischen Zusammenbruch der Schuldenpyramide bedingt.
„Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder“. Mayer Amschel Rothschild
Das heutige Wirtschaftssystem benötigt ein ständiges Wachstum
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