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01.09.2010 06:45 (867 x gelesen)

Verwundert betrachtet das Ausland das so genannte deutsche Jobwunder: Anders als in anderen Ländern erwischte die Rezession den deutschen Arbeitsmarkt überraschenderweise nicht so hart. Nur wenige Stellen gingen verloren, im aktuell empfundenen Aufschwung sinkt die Zahl der Erwerbslosen sogar. Doch entspricht das wirklich der Realität? Darf man dieser Statistik glauben?



31.08.2010 06:34 (1005 x gelesen)

Der Schuldenvirus grassiert: Das Kreditrisiko ist von den Unternehmen auf die Märkte übergesprungen. Dabei sind die explodierenden Defizite vieler Staaten noch das kleinere Problem: Vor allem die immensen Schuldenlasten sind höchst problematisch. Faktisch gesehen sind fast alle Industrieländer insolvent, wenn man die Positionen außerhalb der Bilanz anschaut: Die anstehenden Forderungen aus dem Rentensystem und dem Gesundheitssystem sind unbezahlbar – das kommt einer Bankrotterklärung gleich.



29.08.2010 06:34 (1083 x gelesen)

Die Situation in den USA ist nicht gerade rosig: Viele Bundesstaaten stehen kurz vor der Pleite. In Kalifornien ist die Situation besonders schlimm: Gouverneur Schwarzenegger muss einen radikalen Sparkurs fahren und verliert dadurch immer mehr den Rückhalt der Bevölkerung. Gehälter werden gestrichen, Beamte in Zwangsurlaub geschickt – ohne Hilfe aus Washington ist der Bundesstaat kaum noch zu retten. Es knirscht gewaltig im Gebälk der USA.



28.08.2010 06:44 (774 x gelesen)

Die aktuelle Debatte um die künftige Energiepolitik und die Laufzeiten der Atomkraftwerke legt beispielhaft offen, wie abgekartet das Wechselspiel zwischen Wirtschaft und Politik in Deutschland sein kann. Einer der Gutachter des Energiekonzepts, auf dessen Basis die Regierung ihre Entscheidung fällen will, wird laut Spiegel von den großen Energie-Konzernen mitfinanziert. Diese enge Verstrickung macht ein unabhängiges Urteil unmöglich – ein Paradebeispiel der Korruption in unserem Land, die wohl üblicher ist, als man so denkt.



27.08.2010 07:08 (849 x gelesen)

Viele Menschen haben das Gefühl, tagtäglich zur Arbeit zu gehen, gute Leistung zu bringen, doch nicht angemessen dafür bezahlt zu werden. In diesem Fall sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen – doch nicht ohne gute Vorbereitung: Bevor Sie Ihren Chef um eine Erhöhung Ihres Gehalts fragen, sollten Sie sich verschiedene Argumente zurechtgelegt haben, die Ihre Situation und Ihre Forderungen einleuchtend erklären können. Grundsätzlich wichtig dabei ist das Vertrauen in sich selbst: Ihre persönlichen Fähigkeiten und Ihr Selbstgefühl sind entscheidend für den persönlichen Erfolg.



26.08.2010 07:04 (1181 x gelesen)

Die Euphorie ist groß unter Deutschlands Politikern: Der Aufschwung ist da, so wird propagiert. Doch der Aufschwung steht auf tönernen Füßen, denn Deutschland steht ziemlich alleine da mit seinem Optimismus. Um unser Land herum sieht man vor allem hängende Köpfe: Die wirtschaftliche Lage wird in den anderen Ländern der Euro-Zone als lange nicht so rosig angesehen wie hierzulande. Der deutsche Aufschwung ist schwer gefährdet durch die schlechten Aussichten auf den wichtigsten Märkten.



25.08.2010 06:57 (1107 x gelesen)

Die Karstadt-Rettung zeigt, natürlich nur in kleinem Maßstab, exemplarisch, wie es laufen kann, wenn Läden keine Lieferungen mehr bekommen und Kunden vor leeren Regalen stehen: Aufgrund der unsicheren Zukunft der Warenhauskette verweigern Händler die Auslieferung dringend benötigter Ware für das Frühjahr. Eine unsichere Finanzierungslage kann die Versorgung der Geschäfte mit Nachschub schnell unterbrechen – gerade im Falle eines Crashs dürften dann große Probleme auftreten, wenn die Läden nicht mehr genug Waren vorhalten können. Dagegen sollten Sie sich absichern.



24.08.2010 06:53 (918 x gelesen)

Dass Arbeitslosigkeit dazu führt, Einkommensprobleme zu verursachen, ist eine Binsenweisheit: Jeden Monat merkt man, dass man weniger Geld zur Verfügung hat und dennoch den Lebensstandard halten will oder muss. Auch dass Arbeitslosigkeit auf die Gesundheit der Betroffenen negative Auswirkungen hat, erscheint jedem einsichtig – und genau dies belegt eine Studie des DGB: Arbeitslose leiden gut doppelt so häufig an Erkrankungen wie Erwerbstätige. Mit mehreren beruflichen Standbeinen können Sie sich dagegen absichern: Nicht nur gegen Einkommenseinbußen, sondern auch gegen die gesundheitlichen Folgen der Arbeitslosigkeit.



22.08.2010 06:45 (2148 x gelesen)

Die Preise steigen – aller Beteuerungen durch Statistik-Amt und Bundesregierung zum Trotz: Allen voran die Preise für Lebensmittel, doch auch alle anderen Güter des täglichen Bedarfs werden teurer. Es scheint so, dass nur noch Flachbildschirme günstig zu haben sind. Es ist so, dass sich nun die Auswirkungen der unendlichen Geldvermehrung in Form gestiegener Inflation zeigen.



21.08.2010 06:57 (1460 x gelesen)

Vor Kurzem noch wurde Griechenland Erfolg attestiert für seine umfassenden Sparbemühungen: Das Land sei auf einem guten Weg, es herrschte allgemeine Freude über den sich bessernden Gesundheitszustand des griechischen Patienten. Doch mittlerweile ist die Euphorie verfolgen: Das Land steckt tief in der Rezession. Nicht nur Athen, sondern auch Berlin, Brüssel und Washington blicken mit großer Sorge auf den Zustand Griechenlands. Baustellen stehen still, Läden schließen, Unternehmen entlassen Mitarbeiter – der Argwohn der Märkte über das Geschehen in Griechenland wird immer größer.



20.08.2010 06:37 (1839 x gelesen)

Elektrizität ist etwas, was wir Tag für Tag benutzen, ganz selbstverständlich. Erst wenn der Strom mal ausfällt, merkt man, wie abhängig man doch ist von der Steckdose. Ein Großteil unseres Alltages beruht auf dem Verbrauch von Strom – fällt die Zufuhr jedoch mal für längere Zeit aus, droht Chaos: Kein Licht, keine Wärme, kein Betrieb elektrischer Geräte. Ohne Strom ist unsere Welt weitestgehend aufgeschmissen. Lesen Sie, welche fatalen Folgen längere Stromausfälle haben können.



19.08.2010 06:38 (1088 x gelesen)

Fannie und Freddie, das berüchtigte Pärchen der Finanzkrise, sorgen immer noch für Aufregung in den USA: Die beiden Hypothekenfinanzierer halten den schwer getroffenen amerikanischen Immobilienmarkt am Laufen – und verbrennen dabei selbst hunderte Milliarden Dollar an Steuergeldern. Eine Reform ist dringend nötig, birgt jedoch große Gefahren: Falsche Schritte könnten die USA tief zurück in die Rezession stürzen.



18.08.2010 07:03 (1556 x gelesen)

Eine Lebensversicherung galt gerade in den neunziger Jahren als das Anlageinstrument schlechthin: Alleine der Name schien schon Glaubwürdigkeit auszudrücken, schließlich versicherte man ja das Wichtigste schlechthin, nämlich die eigene Existenz. Nachdem klar wurde, dass die gesetzliche Rente doch nicht ganz so sicher sei, wie im legendären Ausruf von Norbert Blüm noch felsenfest behauptet wurde, legten sich die deutschen Bürger millionenfach ein zusätzliche Absicherung für ihre gesetzliche Rente zu, manch einer sogar in zweifacher Ausführung. Fast 25 Millionen neuer Lebenspolicen wurden in den neunziger Jahren abgeschlossen, denn die Lebensversicherer konnten in dieser Zeit glaubhaft versichern, dass diese Anlageform eine bombensichere Sache für die private Altersvorsorge sei.



17.08.2010 06:48 (1844 x gelesen)

Geld, genauer: Bargeld ist die Wurzel allen Übels – das scheint die Regierung Schwedens ihrer Bevölkerung einreden zu wollen. Das skandinavische Königreich will den Gebrauch von Bargeld drastisch einschränken, eine große Lobby setzt sich in einer breiten Kampagne sogar dafür ein, Bargeld komplett abzuschaffen. Die Begründung lautet: Münzen und Scheine verursachen Kriminalität. Passende Statistiken liegen schnell parat: Ein Viertel der schwedischen Angestellten ist angeblich schon Opfer von Raub und Gewalt geworden. Doch niemand soll Angst haben müssen, überfallen zu werden – darum will Schweden Bargeld abschaffen und vollständig auf den Gebrauch von giralem, also virtuellem Geld umschwenken. Praktisch, modern und sicher sei das – doch unter dem Tarnmantel der Sorge um seine Bürger verbirgt der schwedische Staat ganz andere Absichten: Die Abschaffung des Bargelds kommt einer Bankrotterklärung der persönlichen Freiheit und Unabhängigkeit gleich.



16.08.2010 07:17 (1240 x gelesen)

Die letzte Sitzung der Fed brachte wenig Neues – was zu erwarten war: Der Leitzins bleibt bei quasi null, die Geldpolitik der Fed besteht weiterhin darin, Geld in die Wirtschaft und das Finanzsystem zu schaufeln. Das klingt einfallslos, und das ist es auch. Riesige Konjunkturspritzen und eine ultra-laxe Geldpolitik haben nur kurz den erwünschten Effekt erzielt – doch nun tauchen die Probleme wieder auf. Der Angst vor einem erneuten Rückfall in die Rezession wird auch dieses Mal mit dem gleichen Programm begegnet – doch unter den Anlegern macht sich große Skepsis breit wegen dieses Verhaltens. Manch ein Medium erklärt die USA bereits als „bankrott“.



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